Game Based Learning Serious Games
Ein Anliegen von VHO ist die Aus- und Fortbildung mittels Gametechnologie. Dies spiegelt sich auch in den bisherigen Spielprojekten wieder. VHO entwickelt Game Based Learning (GBL) Konzepte und setzt diese bis zur Lernanwendung um.

Spiel Mikrobiologielabor
Im Mikrobiologielabor können Studenten komplexe Laborversuche durchführen und sich somit auf die reale Herausforderung vorbereiten.

Viele Studenten standen noch nie in einem Labor. Im Mikrobiologielabor können sich diese schon im Vorfeld mit den Hilfsmitteln, den Materialien und den Abläufen des Versuchs vertraut machen. Mit einer Versuchsanleitung und vielen kleinen Hinweisen wird der Spieler durch die Versuche geleitet.

Der Spieler wird dabei genau vom Professor beobachtet, welche sogleich jede geglückte oder missratene Aktion kommentiert. Wer vorausschauend denkt und den Versuch plant, der kann durch geschicktes Kombinieren den Versuch in Bestzeit absolvieren.

Am Ende zählen Zeit und Punkte und führen zusammen in die Bestenliste. Aber nur die besten können sich darin verewigen!

Werkzeug DEGS
DEGS (Dia Exporter to Game Script) ist ein grafisches Modell zur Logikgenerierung für interaktive 3D-Räume und Games.

Mit DEGS haben wir die Möglichkeit, interaktive 2D oder 3D Applikationen aus Prozessen, Handlungsabläufen oder Verfahrensanweisungen automatisiert zu generieren und mit eigenen Inhalten zu bereichern. Es ist möglich, nicht nur statische Inhalte, sondern zusätzlich Logik, Abläufe und Feedbacks über ein grafisches Interface zu generieren.

DEGS generiert aus einer abstrahierten Struktur (siehe Grafik rechts) zur Darstellung von Logik und Handlungsabläufen eine interaktiv erfahrbare Onlineapplikation. Die Strukturen werden grafisch erstellt und zur Laufzeit in eine Game Engine geladen, ohne dass diese neu gestartet werden muss.

Serious Games Hintergrund
Jedes Spiel ist auch ein Serious Game - es gibt immer etwas zu lernen.

Mit Computerspielen lernen
Das Kochspiel mit Sarah Wiener soll Kinder und auch Erwachsene motivieren, Rezepte am Computer zu lernen und ihr theoretisches Wissen dann in der realen Küche praktisch umzusetzen. Abwechlungsreiches Kochen und gesunde Ernährung sollen so in ihren Alltag integriert werden.

Lernen am Erfolg
Menschen lernen am besten durch positive Verstärkung. Im Kochspiel gibt Sarah Wiener eine direkte sprachliche Rückmeldungen zu jeder Aktion des Spielers. Sie lobt ihn für alles was er richtig macht oder motiviert ihn, sich zu verbessern. Dass dieser, auf Lob basierende, Ansatz das Lernen von Kindern und Erwachsenen fördert, weisen zahlreiche Studien nach. Der langfristige Erfolg im Spiel manifestiert sich durch die Dokumentation des Geleisteten in Form von Zeiten, Punkten, Belohnungen und freigespielten Inhalten. Dazu gehören die Bilder der fertigen Gerichte, die sich ein Spieler immer wieder ansehen und anderen zeigen kann.

Auditive und visuelle Rückmeldungen
Das Spiel enthält über 300 gesprochene Rückmeldungen, die situationsbedingt ausgewählt werden. Gleichzeitig werden sie in einer Sprechblase als Text angezeigt. Zu jeder Rückmeldung gehört auch eine Geste von Sarah Wiener. Sie ist stets sichtbar und begleitet den Spieler beim Kochen.

Handlungsplanung
Ein Gericht ist keine serielle Abfolge von vorgeschriebenen Handlungen. Der Spieler muss sich vielmehr eine Strategie überlegen, in welcher Reihenfolge er die zahlreichen Handlungsstränge, die zu einem Gericht gehören, bearbeitet. Diese können auch miteinander verzahnt und optimiert werden: Während die Kartoffeln kochen, kann man die Wiener Schnitzel vorbereiten, später geht es weiter mit dem Kartoffelsalat.

Sinnentnehmendes Lesen
Wie ein Gericht zubereitet werden muss, entnimmt der Spieler den Rezepten und den Infotexten, die es zu jeder Zutat und zu jedem Zwischenschritt gibt. Dabei müssen wichtige Informationen gefiltert und ein Rezept von der Textform in eine Folge von interaktiven Handlungen umgesetzt werden.

Merkfähigkeit
Während der Zubereitung eines Gerichtes kann ein Spieler das Rezept jederzeit einsehen. Er versucht dabei sich möglichst viele Schritte zu merken, um nicht immer wieder nachschauen zu müssen. Über die Motivation seine Kochzeit zu verbessern und fehlerfrei zu kochen, wird ein Spieler ein Gericht immer wieder zubereiten. Er wird seine beste Leistung erst erzielen, wenn er es auswendig kochen kann. Das Kochspiel ist also auch ein Gedächtnistrainer.

Stetige Verbesserung
Beim Kochspiel geht es um Aufgaben, die in einer überschaubaren Zeitspanne zu leisten sind und deren Reiz in der verbesserten Wiederholung liegt.

Visumotorische Koordination
In Minigames trainiert der Spieler seine Geschicklichkeit: Schälen, Schneiden, Hacken. Dazu benötigt er visumotorische Koordination.